Lithium-Ionen (LiFePO4) Motorradbatterien

Lithium (LiFePO4) Motorradbatterien

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Preis inkl. MwSt. und zzgl. Versand

Für pfandpflichtige Fahrzeugbatterien (nach BattG §10) erheben wir einen Pfand in Höhe von 7,50 EUR.
Dieser entfällt bei Abgabe einer Fahrzeugbatterie.


Vorteile

  • sehr hohe Energieeffizienz: stabile und hohe Spannung,
  • bis zu 75% leichter und bis zu 50% mehr Leistung als bei herkömmlichen Bleibatterien,
  • bessere Lagerfähigkeit durch sehr geringe Selbstentladung,
  • bis zu 6fach längere Lebensdauer gegenüber Standard-Motorradbatterien,
  • hervorragende Zykleneigenschaften mit bis zu 2000 Ladezyklen (Gel: 500, Blei/Säure: 300)
  • kein Kapazitätsverlust über die gesamte Lebensdauer,
  • einfacher Einbau: Lithium-Batterien haben die selbe Form und verwendet die gleichen Anschlüsse, wie die entsprechenden Blei-Säure-Batterien
  • Schnellladung mit hohem Ladestrom möglich, kein Memoryeffekt
  • keine Wartung erforderlich,
  • Batterie-Management-Systems (BMS) steuert und überwacht Ladung und Entladung aller Zellen
  • auslaufsicher: kein flüssiges Elektrolyt, Montage in jeder Position möglich, sogar auf dem Kopf,
  • schadstofffrei: keine Schwermetalle, keine Säure

Nachteile

  • Für längere Nutzung bei Temperaturen unter 0°C ist dieser Batterietyp nicht geeignet.
  • Der Preis ist höher als für herkömmliche Blei-Säure Batterien.

Sicherheit

  • Die im Motorradbereich verwendeten Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LiFePO4) sind im Unterschied zu den explosionsgefährdeten Lithium-Cobaltdioxid-Akkus sicher. Im Fehlerfall wird beim Lithium-Eisenphosphat-Akku, anders als bei Lithium-Ionen-Zellen auf Cobalt-Basis,  kein Sauerstoff freigesetzt.

Kapazität

  • Lithium-Batterien unterscheiden sich grundlegend von allen anderen Motorradbatterien. Klassische Blei-Säure-Batterien können nur bis zu 30% ihrer Gesamtkapazität abgeben, bevor eine Nachladung erforderlich ist. Lithium-Batterien hingegen geben 100% ihrer Nennkapazität mit einem konstanten Entladestrom ab, bevor eine Nachladung notwendig wird. Aus diesem Grund hat z.B. eine YB5L-B eine Gesamtkapazität von 5Ah (welche nur zu 30% abgerufen wird), während die passende Lithium-Alternative LIT5 nur eine Kapazität von 1,6Ah hat (welche aber zu 100% abgerufen wird). Dieser technische Umstand muss bei dem Vergleich von Blei-Säure-Batterien und Lithium-Ionen-Batterien berücksichtigt werden.

Ladegeräte

  • Für das Laden der Lithium-Ionen-Batterien wird ein Ladegerät benötigt, dessen Ladespannung den Maximalwert von 15V nicht überschreitet. Ladespannungen von mehr als 15V beschädigen den Prozessor des in der Batterie eingebauten Batteriemanagementsystems (BMS). Die meisten aktuell erhältlichen elektronischen Ladegeräte für konventionelle Motorradbatterien, AGM- und Gelbatterien laden die Batterie in mehreren Phasen. Während der ersten Ladephase erfolgt der sogenannte Entsulfatierungsmodus. In dieser Phase wird die Batterie mit einer pulsierenden Spannung aufgeladen. So werden Spitzenwerte erreicht, die deutlich über 15V liegen. Diese Ladegeräte sind für den Einsatz an Lithium-Ionen-Motorradbatterien nicht geeignet und führen zwangsläufig zum Ausfall der Batterie.